Me Tsa • tibetische Moxibustion

Im Allgemeinen wird bei einer Me Tsa-Behandlung die Hitze abbrennender Kräuter, hauptsächlich Beifuß (tibet. Trawa), genutzt, um Punkte am Körper zu erwärmen. Der Beifuß wird dabei zu einem kleinen Kegel geformt, durch diese spezielle Kegelform kann die Hitze langsam in den Körper eintreten.
Eine Me Tsa-Anwendung hilft rLung zu beruhigen und Bad kan zu eliminieren, bzw. Kälte und Feuchtigkeit zu reduzieren.

Bei einer Me Tsa-Anwendung im Sinne einer sanften Behandlung bzw. Jamche, wird zwischen dem abbrennenden Beifuß und der Haut eine Art „Dämpfer“ eingesetzt. Der Dämpfer bzw. die Zwischenlage, bestehend aus z.B. einem Stück Filz, oder einer 3-4mm dicken Ingwer- oder Knoblauchscheibe, verringert die Hitzeeinwirkung auf die Haut, Verbrennungen jeglicher Art können so vermieden werden.

Neben der Me Tsa-Behandlung mit Beifuß-Kegeln kennt die TTM auch noch weitere Moxibustions-Methoden: beispielsweise die Holz-Moxibustion (tibet. Tsug) oder die Metall-Moxibustion (tibet. Telpa).

Eine tibetische Moxibustion als Jamche, wird u.a. zur Behandlung von Schmerzpunkten bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Sie kommt immer dann zu Anwendung, wenn andere tibetische Behandlungsmethoden nicht geeignet sind.

Besonders geeignet

• bei chronischen Gelenksschmerzen
• bei chronischen Gelenksentzündungen
• bei chronischen Schwellungen, mindestens sechs Wochen alt (insbesondere Knie)
• bei geringer Verdauungshitze
• bei verschiedenen Kältestörungen (Bad kan– und rLung-Störungen)

und vieles mehr..